eine Erich Kästner-Matinee mit der Dresdener Schriftstellerin und Sängerin Uta Hauthal und dem Pianisten Derek Henderson.

Erstellt: Freitag, 08. Juni 2018 Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 13. Juni 2018 Geschrieben von Martin Schmidt

Es tickt die Zeit, das Jahr dreht sich im Kreise…

Uta Hauthal und Derek Henderson Zur nächsten musikalisch-literarische Matinee lädt der Hoyerswerdaer Kunstverein am Sonntag, dem 10. Juni 2018, 11.15 Uhr ins Schloss Hoyerswerda ein. Die Dresdener Schriftstellerin und Sängerin Uta Hauthal, am Klavier begleitet von Derek Henderson, Dresden stellen Erich Kästners letztes Meisterwerk „Die dreizehn Monate“ vor. Jedem Monat eines Jahres widmet Erich Kästner ein Gedicht. Darin gibt er für jeden Monat heiter, witzige und locker des Nachdenkens in einem kurzen Text, der bei dieser Matinee vertont wurde und von Uta Hauthal kongenial vorgetragen wird. Der Schriftsteller Erich Kästner wurde 1899 in Dresden geboren wurde, besuchte dort auch die Schule und studierte in Leipzig Geschichte, Germanistik, Philosophie und Theaterwissenschaften. 1935 promovierte er über das Thema „Friedrich der Große und die deutsche Literatur“. Bekannt wurde er durch seine Bücher: „Das doppelte Lottchen“, „Emil und die Detektive“, „Das fliegende Klassenzimmer“ und viele anderen Bücher. Erich Kästner schrieb Beiträge für die Zeitschrift „Die Weltbühne“. In der Zeit des Nationalsozialismus hatte er Publikationsverbot. Er beschäftigte sich mit seinen „Vorgängern“ Freiherr von Münchhausen, Don Quichotte, den Schildbürgern. 1955 erschien seine Gedichtfolge „Die dreizehn Monate“, die Uta Hauthal, Schriftstellerin und Sängerin vorträgt. Erich Kästner starb 1974 in München. Der Schriftsteller Hermann Kesten charakterisiert den Dichter. “Er ist ein Sohn des Volks mit prinzlichen Manieren, ein Melancholiker mit Witz, ein Literat mit Geist, ein Kinderfreund, eine Volksfreund, ein Freund der Vernünftigen, ein streitlustiger Weltfreund, ein konsequenter deutscher Poet“. Zur Begegnung mit dem letzten geistreichen Meisterstück Erich Kästners sind alle Literaturfreunde herzlich willkommen. Martin Schmidt

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