Bernd Caesar Langnickel zeigt seine Dokumentarfilme zu "Karl Stülpner" und "Peter Bause"

Erstellt: Freitag, 02. Juli 2021 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 02. Juli 2021 Geschrieben von Christine Neudeck

Der Dokumentarfilmer Bernd Caesar Langnickel stellt seine Dokumentarfilme vor.

Bernd Caesar Langnickel ist in Hoyerswerda aufgewachsen, lebt und arbeitet in Berlin.

Bernd Caesar Langnickel (rechts) 2019 zu Gast beim Hoyerswerdaer Kunstverein mit einem Film zur Geschichte Mitteldeutschlands "Lebenslust und Totentanz".  Martin Schmidt führt das Gespräch. Am Donnerstag, dem 08.Juli 2021, 19:00 Uhr, Schloss Hoyerswerda, wird Bernd Caesar Langnickel aus seinem reichhaltigen Fundus an Dokumentarfilmen einen Beitrag zu „Karl Stülpner“ und einen weiteren zu „Peter Bause“ beim Hoyerswerdaer Kunstverein vorführen. Die Gäste des Abends sind zu einem Gespräch eingeladen.
Karl Stülpner (1762-1841) ist ein zur Legende stilisierter Soldat, Wilderer, Schmuggler und Fabrikant aus Scharfenstein im Erzgebirge. Sein Leben war geprägt vom Siebenjährigen Krieg in Sachsen, Hungersnot führte zum Bauernaufstand von 1790, die Napoleonischen Kriege sorgten für weiteres Elend. So setzten sich die Bauern zur Wehr, Stülpner spielte hierbei eine führende Rolle, sein Leben wurde zum Hintergrund vieler Legenden, die bis heute weitererzählt werden.
Peter Bause, Schauspieler und Entertainer, wurde 1941 in Gotha geboren. Sein Lebensweg führte ohne größere Umwege zum Theater, über die Bühne Neustrelitz nach Rostock, danach an alle bekannten Theater Berlins. Nach 1993 gastierte er auch in Hamburg, München, Dresden u.a.
Unüberschaubar ist die Anzahl der Filme, in denen er maßgeblich mitwirkte, Reise ins Ehebett (1966), Richard III. (1976) Scharnhorst (1978), Adel im Untergang (1981), Und nächstes Jahr am Balaton (1980), Die Weihnachtsgans Auguste (1988) und viele, viele weitere. Ebenso spielte er in bekannten Serien mit: „Polizeiruf 110“, „Der Staatsanwalt hat das Wort“, „Stubbe“, „Liebling Kreuzberg“, „Adelheid und ihre Mörder“.
Alle Freunde von Literatur und Kunst sind herzlich eingeladen. Christine Neudeck, im Namen des Kunstvereins

Zugriffe: 82