England lockt Reisefreudige seit Jahrhunderten, Fürst Pückler und Theodor Fontane

Erstellt: Dienstag, 24. Dezember 2019 Zuletzt aktualisiert: Montag, 06. Januar 2020 Geschrieben von Martin Schmidt

England lockt Reisefreudige seit Jahrhunderten

Li Christian Friedrich und Volkmar Herold, von links. ebe Mitglieder und Freunde des Hoyerswerdaer Kunstvereins,
am Mittwoch, dem 15. Januar, 19:00 Uhr, im Schloss Hoyerswerda, stellen die Historiker Vokmar Herold und Christian Friedrich den Reiseschriftsteller Fürst Pückler- Muskau mit dem  ebenfalls viel gereisten Theodor Fontane in einen Kontext.
Die beiden suchten nicht nur Abwechslung und Zeitvertreib, sondern folgten dem Wandel ihres Jahrhunderts und dessen Eigenheiten, die Technik, Industrie, Forschung für Menschen und für die  Gesellschaft brachten. Ihre Beobachtungen hielt jeder auf eigene Art fest - teils in Tagebüchern, in Briefen, teils in Erzählungen oder in Romanen, teils in Balladen und Gedichten, die heute - zweihundert Jahre später - ebenso frisch klingen wie zur Zeit ihrer Entstehung.
Beide bereisten England: Der Fürst – lästerten spöttische Zeitgenossen - suchte eine reiche Engländerin, um sie zu heiraten und seine englischen Parks in den Lausitzen weiter gestalten zu können. Angeblich fand er nur Küchenmädchen, die zwar hübsch, aber leider arm waren. Die Bücher, die er aus den Briefen an seine Frau Lucie schuf, gehören heute noch zu den gefragtesten jenes Jahrhunderts.
Theodor Fontane reiste als junger Journalist nach England und schrieb für Zeitungen über Land und Leute, einige Nachrichten lieferten Stoff zu Novellen und Gedichten, die heute noch faszinieren. Die Historiker Volkmar Herold und Christian Friedrich sind ausgewiesene Kenner beider Reisenden, besuchten auch die Orte, an denen jene einst weilten. Von beiden werden sie an diesem Abend berichten und ihren Zuhörern Freude zum Reisen wecken. Zum Austausch von Erinnerungen sind alle Reisefreudigen herzlich willkommen. Martin Schmidt

 




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