„Ich, der Kaiser“ - Blicke in Memoiren, Briefe und Zeugnisse des Lebens von Napoleon Bonaparte

Erstellt: Montag, 25. November 2019 Zuletzt aktualisiert: Montag, 25. November 2019 Geschrieben von Martin Schmidt

„Ich, der Kaiser“ - Blicke in Memoiren, Briefe und Zeugnisse des Lebens von Napoleon Bonaparte.

Eine Musikalisch-Literarische Matinee erinnert an seinen Geburtstag vor 250 Jahren.

Abdankungsurkunde Napoleons vom 22.06.1815 Am Sonntag, dem 01. Dezember 2019, um 11,15 Uhr gestalten Heidrun Dietrich, Barbara Kegel, Angela Potowski und Helene Schmidt im Schloss Hoyerswerda aus Memoiren und Briefen Napoleon Bonapartes ein Bild seiner Persönlichkeit, seines bewegten Lebens und jener Zeit, die er prägte. Napoleon Bonaparte wurde am 15.August 1769 in Ajaccio auf Korsika geboren. Seine Mutter Laetitzia gebar 13 Kinder, von denen 8 mit Napoleon aufwuchsen. Nach erstem Schulbesuch auf Korsika besuchte er ab 1778 Militärakademien z.B. von Autun. Diesem Beruf blieb er sein Leben lang treu, zumal militärische und diplomatische Erfolge ihn fortan begleiteten. Doch das Lesen und Lernen gab er niemals auf. Die Matinee folgt dem bewegten Leben dieses Mannes, dessen Aufstieg ihm nicht in die Wiege gelegt wurde, sondern seinem Lerneifer, seinen Ideen, seinem Einsatz und seiner Überzeugungs-Kraft zu verdanken war. Dabei vergaß er nicht den Anteil der Soldaten und seiner Mitstreiter an den Erfolgen und mahnte: „Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist nur ein Schritt“. Außer den Kriegserfolgen tat er viel für Aufbau und Grundlagen einer bürgerlichen Gesellschaft. Er ließ ein erstes bürgerliches Gesetzbuch schaffen, das bis heute eine Grundlage bürgerlichen Rechts ist, er setzte sich für Forschung, Hochschule und Wissenschaften, für Archäologie, Linguistik, Altertumskunde und Städtebau ein und versuchte auf seine Weise Europa zu vereinen. Die Matinee regt u.a.an, über das Wirken dieses Mannes und über seine Zeit nachzudenken und sie kritisch zu betrachten. Denn er mahnte: „Geschichte ist eine Fabel, auf die man sich geeinigt hat.“ Freunde der Geschichte und der Literatur sind zum Gedankenaustausch herzlich willkommen. Martin Schmidt

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