Weltliteratur im Gespräch am Kamin mit Uwes Jordan und dem Roman "schöne neue Welt" von Aldous Huxley

Erstellt: Mittwoch, 13. November 2019 Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 13. November 2019 Geschrieben von Martin Schmidt

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Weltliteratur im Gespräch am Kamin

Der Roman „Schöne neue Welt“ des englisch/amerikanischen Schriftstellers Aldous Huxley (1894 – 1963), löste bei seinem Erscheinen im Jahr 1932 in den USA und weltweit Diskussionen und neues Nachdenken über Leben und Verantwortung in der menschlichen Gesellschaft aus. Die Fragen und Thesen dieses Buches, das seither zur Weltliteratur gehört, sind bis heute aktuell.
Uwe Jordan zu  Lesungen beim Hoyerwerdaer Kunstverein Am Donnerstag, dem 21.11. 2019, um 19 Uhr stellt Uwe Jordan beim Hoyerswerdaer Kunstverein e.V. im Schloss Hoyerswerda den Autor und dessen Buch vor. Aldous Huxley stammte aus einer englischen Gelehrtenfamilie, seit früher Jugend litt er unter einem schweren Augenleiden, seine Mutter und Verwandte unterrichteten ihn, so dass er später in Oxford Literatur studieren und 1916 sein erstes Buch veröffentlichen konnte. Zeitweilig nahm er als Soldat am 1. Weltkrieg teil und arbeitete danach als Journalist und Kunstkritiker. 1932 erschien sein wichtigstes Buch „Schöne neue Welt“, das schnell bekannt wurde und lebhafte Diskussionen auslöste. Am Anfang dieses Romans erklärt der Professor in dem Roman seinen Studenten seine These: „Nur, damit Sie eine allgemeine Vorstellung bekommen, denn irgendeine allgemeine Vorstellung mussten sie schließlich haben, wenn sie ihre Arbeit vernünftig machen sollten – allerdings eine so allgemeine wie nur irgend möglich, wenn sie gute und zufriedene Mitglieder der Gesellschaft werden sollten. Denn wie jedermann weiß, fördern Einzelheiten Tugend und ACZufriedenheit; Verallgemeinerungen sind ein geistig notwendiges Übel. Nicht Philosophen, sondern Laubsäger und Briefmarkensammler bilden das Rückgrat der Gesellschaft“. Diese Aussage überrascht nicht nur, sondern fordert zu Nachdenken und Gespräch heraus, wie die zahlreichen Werke des Schriftstellers. Dazu laden wir Sie, Ihre Gesprächspartner und alle Literatur-Freunde herzlich ein. Mit freundlichen Güßen Martin Schmidt

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