Kindheit und Jugend in den Lausitzen - Erhard Spank erzählt

Erstellt: Freitag, 11. Oktober 2019 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 11. Oktober 2019 Geschrieben von Martin Schmidt

Kindheit und Jugend in den Lausitzen - Erhard Spank erzählt

Erhard Spank mit seinem Buch "Die schwarze Mittagsfrau" Jedes Leben steckt voller Geschichten, jedoch nicht jeder Zeitgenosse erzählt davon so spannend, bildhaft und Detail getreu wie der Hoyerswerdaer Gymnasiallehrer Erhard Spank. Am Dienstag, dem 22. Oktober 2019, um 19 Uhr lädt der Hoyerswerdaer Kunstverein e.V. ins Schloss Hoyerswerda zur „Buchpremiere“ des Erstlingswerkes von Erhard Spank „Die schwarze Mittagsfrau“ ein. „Jede Gegend, und sei es die noch so kleinste, unbekannteste, unbedeutendste und nie erwähnte, hat in der ganzen Welt ihren eigenen Reiz….Die Lausitz stellt in Deutschland mit Sicherheit eine Landschaft dar, in der Eigentümlichkeiten, Besonderheiten, Skurriles, Seltsames und Verwunderliches geschah und noch geschieht, worüber so manch einer etwas zu erzählen wüsste.“ Von Kindheit an lernte Erhard Spank in beiden Lausitzen nicht nur das Staunen über Landschaft, Berge, Wasser, Wetter und Unwetter kennen, sondern auch die Jahrhunderte alten Sagen, Legenden und Lieder unserer sorbischen Landleute in den zwei sorbischen Sprachen mit ihren farbenfreudigen Trachten, die die Augen erfreuen. Wenn ihre Trägerinnen sich im Tanz drehen, werden die Mühen und die Schwere der bäuerlichen Tätigkeiten vergessen. Der Autor kennt beides, beschreibt die Details, auch die Wandlungen und noch viel mehr und erzählt lebendig, Kenntnis reich und Detail getreu von vielem, was sich in den jüngst vergangenen Jahrhunderten wandelte. In 40 Kapiteln seines Episodenromans ersteht nicht eine vergangene Welt, sondern er weckt Neugier für die Schönheit der Landschaft und unsere Gast freundlichen sorbischen Mitbürger, für den Klang ihrer Lieder und den Geschichten, die Erhard Spank seinen Lesern nahe bringt. Alle Freunde der Lausitzen und der Poesie unserer sorbischen Mitbürger sind herzlich willkommen. Martin Schmidt

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