Europa und das Christentum - Vortrag von Erich Busse, Dresden

Erstellt: Mittwoch, 26. Juni 2019 Zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 26. Juni 2019 Geschrieben von Martin Schmidt

Europa und das Christentum

Erich Busse ist ein hervorragender Beobachter und Erzähler Am Dienstag, dem 02. 07.2019, um 19 Uhr lädt der Hoyerswerdaer Kunstverein ins Schloss Hoyerswerda zu einem PowerPoint -Vortrag von Erich Busse, Dresden, zum Thema „Europa und das Christentum – Impulse – Versagen – Perspektiven“ mit anschließender Diskussion ein.
Seit länger als einem Jahrzehnt verbindet das Gespräch zu Kunst und Künstlern der jüngsten Jahrhunderte den exzellenten Kunstkenner Erich Busse aus Dresden mit dem Hoyerswerdaer Kunstverein. Eine Ausstellung des Dresdener Bildhauers Friedrich Press (1904 -1990) eröffnete das bis heute währende Gespräch. Blicke in die Frühzeit der Künste bis zu Gegenwartskünstlern und deren Werken stellte er einfühlsam vor. Er ließ die schönsten Brücken wie der ältesten Dome Europas, die Marien- und Frauenbildnisse verschiedener Epochen bewundern. Sprach über Schriftsteller und deren verschiedenen Werke, wie über andere Länder und Sitten. Anregende Diskussionen ließen Wanderungen durch andere Städte zum Erlebnis werden. Erich Busse kennt sich bei unseren Nachbarn in Polen gut aus und weiß Brücken zu diesem Volk zu bauen. Als sensibler Beobachter führt er seine Zuhörer zum Mitdenken. Erich Busse belehrt nicht, sondern beobachtet, er weiß, dass Freiheit und Solidarität, Verständnis und Vergebung gelebt werden müssen. Ihn beschäftigt die Frage, dass die Geschichte Europas in besonderer Weise seit nahezu 2000 Jahren von der christlichen Religion geprägt wird, sowohl mit bewundernswerten Erkenntnissen als auch mit beschämenden Irrwegen. Dieses Spannungsverhältnis sollten wir nicht vergessen, wenn es gilt, Weltsichten anderer Menschen zu achten, solange sie die Gemeinsamkeit nicht zerstören. Erich Busse ist ein anregender Gesprächspartner. Alle Interessenten sind herzlich willkommen. Martin Schmidt

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