Albert Schweitzer, ein Vortrags- und Gesprächsabend mit Ingrid und Heinz-Dieter Tempel

Erstellt: Montag, 26. Oktober 2015 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 06. November 2015 Geschrieben von Martin Schmidt

Albert Schweitzer (1875 -1965)

Albert Schweitzer, Bronze von Jürgen von Woyski, 1961. Standort: Museum Hoyerswerda Zu den Persönlichkeiten des zwanzigsten Jahrhunderts, die in vielen Ländern der Erde bewundert wurden, gehört Albert Schweitzer. Ihm ist ein Vortrags- und Gesprächsabend von Heinz-Dieter und Ingrid Tempel am Dienstag, dem 10. November 2015, um 19 Uhr im Schloß Hoyerswerda gewidmet.                                                                                                                       
Im Elsaß 1875 geboren, studierte Schweitzer 1893 - 98 in Straßburg evangelische Theologie, Philosophie und in Paris das Orgelpiel. Als anerkannter  Fachmann in der Leben-Jesu-Forschung, als ausgewiesener Johann Sebastian Bach-Forscher, als gefragter Organist und Orgelfachmann studiert er von 1905 -12 Medizin in Straßburg, um 1912 nach Lambarene (Gabun) zu gehen und ein Tropenkrankenhaus zu gründen und zu leiten. Der erste Weltkrieg unterbricht diese Tätigkeit, er und seine Frau werden in Europa interniert. Während dieser Zeit formulierte er seinen ethischen Grundsatz der „Ehrfurcht vor dem Leben“, wirbt dafür durch Vorträge und erarbeitet mehrere Bücher, die ihn bekannt machten.                                                                   
Seit 1924 war Albert Schweitzer wieder in Lambarene wirksam. Er warnt vor dem aufkommenden Nationalsozialismus, engagiert sich in der Friedensbewegung und gegen einen Atomkrieg. 1953 erhielt er den Friedensnobelpreis und formuliert 1954 die Mahnung: “Krieg macht uns der Unmenschlichkeit schuldig.“ 1965 starb Albert Schweitzer in Lambarene. Von diesem Humanisten der Tat und von dessen Botschaft für die Welt berichten Medizinalrat Dieter Tempel und seine Frau Ingrid Tempel, die sich seit Jahrzehnten mit Leben und Werk Albert Schweitzer beschäftigen. Zu diesem Vortrag und zum Gespräch laden wir herzlich ein.  Martin Schmidt

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