Abschiesdsgespräch mit den Franziskanerinnen, Schwester Magdalena und Schwester Manfreda

Erstellt: Mittwoch, 07. September 2011 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 12. Juli 2014 Geschrieben von Martin Schmidt

Abschiesdsgespräch mit den Franziskanerinnen, Schwester Magdalena und Schwester Manfreda

Am Dienstag, dem 20. September 2011, um 19 Uhr lädt der Hoyerswerdaer Kunstverein zu einem Gespräch am Kamin ins Schloss Hoyerswerda ein.
Zwanzig Jahre waren Schwester Magdalena Vesenmayer, Schwester Manfreda Kopp und ihre Mitschwestern segensreich in unserer Stadt tätig. Wir wollen mit ihnen auf die gemeinsame Zeit zurückblicken.
I Aus dem Kalender der Franziskanerinnen: "Katholisches Kinderhaus St. Elisabeth" in Hoyerswerda m Herbst 1991, konnten wir Franziskanerinnen aus dem Kloster Reute in Schwaben als unsere Mitbürger begrüßen. Sie übernahmen unterschiedliche Aufgaben in unserer Stadt: Schwester Rebecca in der Sozialstation; Schwester Hildegard im katholischen Pfarramt; Schwester Magdalena als Krankenhausseelsorgerin im Klinikum; Schwester Manfreda schuf das Kinderhaus „Sankt Elisabeth“, in dem die Jüngsten unserer Stadt liebevoll betreut aufwachsen, Schwester Gisela als Gemeindehelferin sang eifrig im Oratorienchor mit.
Schwester Magdalena und Schwester Manfreda müssen neue Aufgaben in anderen Städten übernehmen. Ihr Werk in unserer Stadt wird weiter leben, die Seelsorge-Besuche bei Kranken im Klinikum; das Kinderhaus, in dem die Pädagogik von Maria Montessori verwirklicht wird; die Freundlichkeit, ohne die wir nicht leben können.
Im Gespräch wollen wir uns mit ihnen erinnern, woher die Franziskanerinnen kamen, welches Anliegen führte sie über fast 670 km hierher, was erlebten wir miteinander, woran werden wir uns gern erinnern, welche Aufgaben warten zukünftig auf sie, welche auf uns?
In einem Kalender, den die Schwestern für das Jahr 1996 gestalteten, zitierten sie die Weisheit des chinesischen Philosophen Konfuzius:
„Erkläre mir und ich werde vergessen./ Zeige mir und ich werde mich erinnern./ Beteilige mich und ich werde verstehen“.
Zu diesem Gesprächsabend laden wir herzlich Freunde sowie alle Bürger ein, die den Schwestern begegneten und sich von ihnen verabschieden möchten.
Martin Schmidt

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