Mit den Augen von Brigitte Reimann durch Hoyerswerda – Spaziergang und Lesung -

Erstellt: Donnerstag, 13. September 2018 Zuletzt aktualisiert: Sonntag, 30. September 2018 Geschrieben von Martin Schmidt

Mit den Augen von Brigitte Reimann durch Hoyerswerda – Spaziergang und Lesung -

Sonnabend, den 22. September 2018, 14 Uhr, L. Herrmannstr. 20

Schülerinnen und Schüler eines Gymnasiums aus Bern in der Schweiz zu Besuch in der Reimann-Begegnungsstätte Hoyerswerda Seit zwei Jahrzehnten spaziert der Hoyerswerdaer Kunstverein e.V. durch Hoyerswerda und dessen literarische und kunstgeschichtliche Geschichte. Dabei werden Texte der Schriftstellerin Brigitte Reimann gelesen, die i nicht nur in Hoyerswerda entstanden, sondern die auch Szenen aus jener Zeit beschrieben, als die Schriftstellerin unsere Mitbürgerin war. Wir treffen uns um 14 Uhr vor der Lieselotte Herrmann-Str. 20 . Dabei werden stets neue Geschichten entdeckt. Bei jedem der mehr als zweihundert Spaziergänge lernten wir dazu und hatten - wie unsere Gäste – unser Vergnügen. Die Gäste, die mit wandelten oder wissbegierig von unserer einstigen Mitbürgerin hören wollten, stammten von nahezu allen Erdteilen rund um den Erdball. Die Themen der Gespräche wechselten deshalb ebenso munter. Alle staunten, wie viel anregendes Leben hinter den äußerlich so gleich aussehenden Wänden verborgen ist. Zahlreiche Schicksale fanden in Welt bekannten Romanen Platz, wie auch die verschiedensten Fragen zu Geschichte der verschiedenen Zeiten, zu LebensBauweise, zu den Fachleuten, die diese Stadt schufen, und wie sich Arbeitswelt und Kultur veränderten. Natürlich wird auch der jüngst erschienene Briefwechsel „Ich möchte so gern ein Held sein“ zwischen Brigitte Reimann und dem Schriftsteller Wolfgang Schreyer vorgestellt. Dies ist eine der wichtigsten und Aussage kräftigsten Briefsammlungen der Jahre zwischen 1955 und 1973. Sie zeigt auf eindrückliche Weise Freundschaft, gegenseitiges Vertrauen, Hilfe, Freude über entstehende Werke dieser beiden jungen Freunde. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen. Martin Schmidt

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