Hoyerswerda-Neustadt mit Brigitte Reimann entdecken

Erstellt: Sonntag, 26. Februar 2017 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 04. März 2017 Geschrieben von Martin Schmidt

Hoyerswerda-Neustadt mit Brigitte Reimann entdecken

Am Sonnabend, dem 11. März 2017, um 10.00 Uhr lädt der Kunstverein zu einem Spaziergang durch die Neustadt auf den Spuren Brigitte Reimanns ein. Der Spaziergang beginnt vor der Liselotte Herrmann Str. 20. Reimann-Spaziergang in Hoyerswerda mit Martin Schmidt (links) In dem Haus wohnte die Schriftstellerin neun Jahre ihres kurzen Lebens. Die meisten ihren Bücher schrieb sie hier und erzählte von der Stadt,, wie sie erbaut wurde, von der Zeit und den Menschen, die hier mit einander lebten und arbeiteten. Immer wieder kommen zeitzeugen, die hier tätig waren oder die sich an jene Jahre erinnern, in denen ein eigene Aufbruchsstimmung herrschte. Da ihre Büchern in vielen Sprachen der Welt gedruckt werden, kommen auch immer wieder Gäste aus fernen Ländern, um die Stadt zu sehen, von der die Bücher erzählen von in vielen Ländern der Erde gelesen. Immer wieder kommen Gäste, die sie gelesen haben und durch ihre Erzählungen auf unsere Stadt wurden und die heute grüße Stadt bestaunen. Im Mai wird in Meißen eine Wochenend-Tagung der Evangelischen Akademie sich mit Leben und Werk der einstigen Einwohnerin Hoyerswerdas beschäftigen. Sie zeigen zum einen, wie intensiv die Autorin über unsere Stadt und ihre Zukunft nachdachte, zum anderen welche Ziele die Planer und Erbauer der modernsten Stadt anstrebten. Da wird von Prof. Richard Paulick und Rudolf Hamburger, die beide in Shanghai tätig waren, zu sprechen sein, von Jens Ebert, der die Lausitzhalle erbaute und von den zahlreichen Kunstdenkmalen, die diese Stadt schmücken..
Brigitte Reimanns Bücher sind Ausgangspunkt und Ziel. Hoyerswerda ist nicht nur literarischer Ort, sondern erlebbare Wirklichkeit, der Spaziergang lädt auch zum Nachdenken über zukünftig Wege ein. Bei unfreundlichem Wetter bietet die Brigitte Reimann-Begegnungsstätte Gelegenheit zum Plaudern bei Tee oder Kaffee. Kann eine Stadt gastfreundlicher sein?! Alle Interessenten sind herzlich willkommen.
Martin Schmidt

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