Der kolumbianische Schriftsteller Gabriel García Márquez ist Thema beim Kunstverein - vorgestellt von Uwe Jordan

Erstellt: Dienstag, 21. Februar 2017 Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 21. Februar 2017 Geschrieben von Martin Schmidt

„Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt“ – Gabriel García Márquez


Blumen für Uwe Jordan zur 25. Lesung beim Hoyerswerdaer Kunstverein im Januar 2017 „Nicht was wir gelebt haben, ist das Leben, sondern das, was wir erinnern und wie wir es erinnern, um davon zu erzählen“. Diesem Bekenntnis folgt der kolumbianische Schriftsteller Gabriel García Márquez, in jedem seiner Bücher, wie in seinen Memoiren: „Leben, um davon zu erzählen“. Bei dem Gespräch am Kamin des Hoyerswerdaer Kunstvereins am Donnerstag, 09. März 2017, um 19 Uhr im Schloss wird Uwe Jordan - anlässlich des 90. Geburtstags des Literatur-Nobelpreisträgers von 1982 - dessen Kurzroman „ Der Oberst hat niemand, der ihm schreibt“ vorstellen Gabriel García Márquez erzählt vom Leben eines Mannes, der bereits als 18jähriger während einer Revolution zum Oberst befördert wird, nun aber bereits 15 Jahre vergeblich auf seine Veteranen-Pension wartet... Gabriel García Márquez, 1927 in Aracataca (Kolumbien) geboren, wuchs er bei seinen Großeltern mütterlicherseits auf, besuchte ein Jesuitenkollegium, studierte auf Wunsch seiner Eltern Jura in Bogota. Dies beendete er 1950 und beschäftigte sich intensiv mit den Büchern von Ernest Hemingway, James Joyce, Virginia Woolf und William Faulkner. 1954 beginnt er seine Tätigkeit als Journalist bei Zeitungen, die ihm Reisen nach Europa – von Spanien, Italien bis Polen, von Ungarn bis Paris und Genf –nach Caracas und New York ermöglichten. 1959 schrieb er auf Bitte von Fidel Castro über die siegreiche Revolution auf Kuba. Dabei schloss er Freundschaft mit Fidel Castro und besuchte auch später Kuba häufig. Was ihm manche Kritik eintrug. Mit seinem Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ (1967) wurde er weltbekannt und erhielt 1982 den Nobelpreis für Literatur für seine Werke,“…in denen sich das Phantastische und das Realistische ...vereinen, die Leben und Konflikte eines Kontinents widerspiegeln“ (Wikipedia). Er starb 2014 in Mexiko-Stadt, wo er lebte. Er schenkte der Welt der Literatur ein Werk voller faszinierender Einfälle und Zauber. Sie machen zudem mit Leben und Träumen seiner Landsleute in Kolumbien und Lateinamerika vertraut. Alle Freunde der schönen Literatur und des Reisen sind zu dieser Lesung herzlich willkommen. Martin Schmidt

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