Kira Potowski berichtet aus Seoul

Erstellt: Sonntag, 21. April 2013 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 12. Juli 2014 Geschrieben von Kira Potowski

Kira Potowski mit Berichten aus Seoul

Kira mit koreanischen Freunden Liebe Freunde,
lieben Dank für die herzlichen Glückwünsche zu meinem Geburtstag, die mich in Südkorea erreichten. Ich habe meinen 25. Geburtstag mit vielen Freunden glücklich und ausgelassen gefeiert, ohne negative Beeinflussung durch Gedanken in nördliche Richtung Im Gegenteil, endlich kommt die Sonne heraus und lässt uns schöne warme Tage genießen. Hier gehen an den Bäumen auf dem Uni-Campus gerade alle Blüten auf. Es ist also endlich Frühling. Darauf habe ich die letzten fünf Monate gewartet, denn obwohl das Land Südkorea heißt, bedeutet es nicht, dass die Winter mild und trocken sind. Wir mussten nicht selten Tage bis minus 20 Grad aushalten.
Zusammen mit der Freude auf den Beginn der schönen Jahreszeiten steigt meine Zuversicht, dass wir hier in Südkorea diese genau so friedlich verbringen werden wie ihr in Deutschland und in den Niederlanden. Die Deutsche Botschaft hier in Seoul unterrichtet uns aller drei Tage über den Stand der Dinge. Nicht nur der Botschafter, sondern auch die südkoreanische Regierung, die die Situation am besten einschätzen können, sieht weder einen Raketentest Nordkoreas auf südkoreanischem Boden noch einen Kriegsbeginn.
Ich vertraue der südkoreanischen Einschätzung, da die Menschen hier unter ähnlichen Umständen bereits mehr als 60 Jahre leben. Und ich hoffe sehr, mein Studium hier nicht kurzfristig abbrechen zu müssen, sondern dieses gemeinsam mit meinen koreanischen und ausländischen Freunden bis zum Schluss in vollen Zügen genießen zu können.
Anbei findet ihr drei weitere Artikel über meinen Aufenthalt in Südkorea. Artikel Nummer 6 ist noch nicht in der Lausitzer Rundschau erschienen, aber ich möchte ihn dennoch schicken. Ich hoffe, ihr habt viel Spaß beim Lesen. Auch anbei ein paar Fotos :-)
Viele liebe Grüße, Eure Kira

Artikel Nummer 5: Die Koreaner feiern eher still und besinnlich

Kira mit ausländischen Studenten in Seoul Welche Erfahrungen die Hoyerswerdaer Studentin Kira Potowski im Fernen Osten gemacht hat Berlin, Salamanca, Buenos Aires,
Fairborn, Seoul. Die Hoyerswerdaerin Kira Potowski ist fast überallin der Welt zu Hause. Für ein Jahr lebt die Studentin in Asien.
Für die RUNDSCHAU berichtet sie, wie es ihr in der Fremde ergeht – und was sie an zuhause erinnert
Seoul. „Kira, geht es dir gut? Ich mache mir Sorgen!“, „Am liebsten wäre mir, du setzt dich in den nächsten Flieger und kommst nach Hause.“ Fast täglich befinden sich derzeit solche Nachrichten in meinem E-Mail-Postfach. Meine Familie und meine Freunde sorgen sich um mich. Kein Wunder! In einem Land zu studieren, das sich so nah an der atomaren Bedrohung
und einem Diktator befindet, ist schon beängstigend.Das Thema Nordkorea und ein möglicher Angriff auf Südkorea verbreitet sich in den westlichen Medien wie ein Lauffeuer und wird sicher auch aus publizistischen Gründen noch dramatisiert. Die
Rede ist von Atom- und Raketentests,Annullierungen von Waffenstillstandsverträgen seitens Nordkorea sowie Wirtschaftssanktionen gegen Nordkorea durch die internationale Gemeinschaft. Doch wer leidet am meisten darunter? Das nordkoreanische Volk selbst, da Millionen und Abermillionen an Dollar in das Militär und das Atomprogramm fließen, anstatt in die Wirtschaft, den Gesundheitssektor und die Bildung. Wären da nicht die besorgten Nachfragen von zu Hause und mein eigenes Interesse am Thema würde ich hier absolut nichts von dem ganzen Geschehen im Nachbarland mitbekommen. Weder Panikeinkäufe der Bevölkerung noch Bunkerbuddeln im Garten finden hier in Südkorea statt. Alles läuft in seinen gewohnten Bahnen.
Leider verstehe ich kaum Koreanisch und weiß deshalb nicht genau, was in den Nachrichten berichtet wird. Aber egal wie die offizielle Berichterstattung auch aussieht, jeder Koreaner hat hier ein Smartphone und kann somit die schnellste Internetverbindung der Welt genießen, die sich laut verschiedener Studien in Südkorea befindet. Südkoreaner haben demnach
Zugriff auf alle Medien und Expertenberichte weltweit. Und dennoch keine Krisen-Aufregung, sondern – im Gegenteil – das Feiern der traditionellen Feste im Kreise der Familie. So wurde Anfang Februar zum Beispiel das Neujahr gefeiert. Auch
hier in Korea, so wie in China, sind die Festlichkeiten nach dem Mondkalender gerichtet. Das heißt, anstatt am 1. Januar mit Feuerwerk das neue Jahr zu begrüßen, gibt es Ahnenanbetung, Familienbesuche und traditionelles Essen. Das koreanische Neujahr wird „Seollal“ genannt und fiel diesmal auf den 9. Februar. Es ist der wichtigste kulturelle Feiertag in der südkoreanischen Gesellschaft, an dem die Familie beisammen ist und selbstgemachte kulinarische Köstlichkeiten wie Reiskuchen „Tteok“, Honigkuchen „Yakgwa“ und eine traditionelle Suppe aus Reiskuchen „Tteokguk“ genießt. Für Koreaner ist „Tteokguk“ aber nicht irgendeine beliebige Suppe. Das Schlürfen dieser Suppe an Seollal bedeutet für sie das Älterwerden
um ein Jahr. Da man bereits ab der Geburt ein Jahr zählt, ist man hier dementsprechend ein Jahr älter als nach dem westlichen Prinzip. Ich habe mich schnell entschieden, da doch lieber dem westlichen Standard treu zu bleiben . . .
Was Solhal noch unternommen wird, konnte mir eine koreanische Freundin mit wenigen Worten beantworten: Essen, Schlafen, Essen, Schlafen. „Aber da muss es doch noch mehr geben?“, fragte ich sie erstaunt. Sie berichtete mir, dass im Haus der Familie ein altarähnlicher Tisch vorbereitet, Speisen und Getränke aufgebaut und den Ahnen gedacht wird. Auch ist die jüngere Generation dazu aufgefordert, sich vor den Älteren zu verbeugen. In einer Verbeugungszeremonie, auch „Sebae“ genannt, zollen Enkel, Töchter und Söhne ihren Großeltern, Eltern, Tanten und Onkeln Respekt und wünschen ihnen Gesundheit und Glück für das kommende Jahr. Die ältere Generation gibt als Zeichen des Dankes ihren Segen und ein kleines Geldgeschenk, auch „Sabaetdon“ genannt.
Diese Art des Respektes und der Ehrerbietung den Älteren gegenüber, erklärte mir meine Freundin weiter, stammt aus dem Konfuzianismus, einem Ethiksystem bestehend aus verschiedenen Tugenden und Werten, um ein harmonisches Miteinander innerhalb der Gesellschaft zu garantieren. Die fünf Haupttugenden Gerechtigkeit, Güte, Weisheit, ethisches Verhalten und Menschlichkeit tragen zur Harmonieerhaltung in der Gesellschaft bei. Darüber hinaus ist ein sehr ausgeprägtes Hierarchie-Denken in Korea zu erleben. Schüler zollen den Lehrern absoluten Respekt, Studenten bewundern ihre Professoren, Frauen gehorchen ihren Männern ohne Diskussion, Kinder folgen den Anweisungen der Eltern ohne Wenn und Aber, der jüngere Bruder hört auf den älteren, der Chef hat einzig und allein das Sagen und so weiter. Das heißt also, dass das Alter die wichtigste Rolle in der Hierarchiebildung spielt. Und obwohl den Älteren Respekt und Gehorsam erwiesen werden, kann der Jüngere mit der Unterstützung des Älteren rechnen. Ältere Schwestern unterstützen jüngere Geschwister finanziell beim Studium, der Chef zahlt den Umtrunk, der ältere Bruder ist monetär beim Autokauf behilflich, der Professor lädt seine Studenten zum gemeinsamen Essen ein. Ein System des Gebens und Nehmens ist es, was Konfuzianismus auch ausmacht und an „Seollal“ besonders gefeiert wird. An der Universität gilt dementsprechend auch hoher Respekt gegenüber den Professoren. Hier verbeugt man sich vor den Lehrern bei der Begrüßung kurz und wünscht einen guten Tag. Auch wird diese Ehrfurcht vor Professoren besonders bei Abschlussfeiern deutlich. Ich konnte bereits zwei dieser Feste miterleben, an denen die Familien, die Professoren und viele Studenten teilnahmen. Während der Dankesreden der Graduierten wurde zuerst den Professoren für ihren einzigartigen Unterricht gedankt und danach mit Tränen in den Augen und voller Emotion den Eltern und der Familie.
Da die Lehre der Professoren von koreanischen Studenten nie oder kaum hinterfragt, geschweige denn kritisiert wird, fällt es mir ab und zu schwer, nicht zu direkt das von Professoren Gesagte infrage zu stellen oder gar dagegen zu argumentieren. Da hier in Korea die Bewahrung von Harmonie und Respekt in allen Lebenssituationen erwartet wird, ist es also auch meine Aufgabe als Ausländerin, diese Regeln einzuhalten. Angesichts der hier gelebten Werte und Tugenden ist das, was in der unmittelbaren Nachbarschaft zu Südkorea passiert, unbegreiflich. Es bleibt die Hoffnung, dass auch Nordkorea mit seinem Diktator zur Vernunft kommt und anstatt sich mit seinem Atomprogramm gegen die Weltgemeinschaft zu stellen, zu kooperieren beginnt. Bis dahin werde ich wahrscheinlich noch einige besorgte Mails beantworten müssen und meiner Familie versichern, dass es mir hier richtig gut geht.
Mit freundlicher Genehmigung von Lausitzer Rundschau, Rundschau für Hoyerswerda.


Artikel Nummer 6: Korea in Zeiten des Aufruhrs

Kira mit Leo, dem Freund aus Guatemala Kim Jong Un, Nordkoreas Führer, hält die Welt mit seinen Kriegsdrohungen in Atem. Doch während die Welt bangt, geht das normale alltägliche Leben in Südkorea weiter. Während ich hier also täglich besorgte Anfragen von meiner Familie und von Freunden aus Deutschland und der Welt beantworte und darum bitte, nicht in Sorge zu sein und keine Angst zu haben, sehen die Südkoreaner die ganze Situation eher gelassen. Meine Professoren an der Universität reagieren immer sehr ähnlich, wenn besorgte Austauschstudenten fragen, ob ein Krieg ausbrechen könnte. „Nordkorea würde nie im Leben einen Krieg beginnen, da sie wüssten, die gesamte internationale Gemeinschaft gegen sich zu haben.“ Nicht einmal China, der langjährige und einzige Verbündete Nordkoreas, würde Nordkorea bei dem Vorhaben, gegen den Süden des Landes, Krieg zu führen, unterstützen. China ist mehr an den Wirtschaftsbeziehungen mit den USA interessiert, als diese für ein kommunistisches Regimeaufzuopfern. Auch Obama betonte in etlichen Pressekonferenzen, dass die USA alle notwendigen Schritte unternehmen würden, um die Bürger in Südkorea zu schützen und den Bündnisverpflichtungen mit Südkorea nachzukommen. Frage ich meine koreanischen Kommilitonen, warum sie so ruhig bleiben und sich kaum für dieses Thema interessieren, antworten mir die meisten: „Wir kennen diese Drohgebärden und panikstiftenden Ansprachen Nordkoreas gegen Südkorea und die USA schon zu gut.“ Seit der Teilung vor über 60 Jahren versucht das nordkoreanische Regime regelmäßig, mit Drohungen und Einschüchterungen internationale Hilfsgüter und die Aufhebung von Sanktionen zu erpressen. Es ist die nordkoreanische Strategie innerhalb der internationalen Gemeinschaft, die eigenen Interessen zu verwirklichen. Um diese Interessen zu verstehen, muss man die wirtschaftlichen, sozialen und politischen Gegebenheiten in diesem Land kennen. Doch das ist gar nicht so einfach. Nordkorea ist ein absolut abgeschottetes und komplett autark wirtschaftendes Land. Wirtschaftlich ist Nordkorea eine „Witzfigur“, um es mit den Worten eines Kommilitonen auszudrücken. Südkorea hat im Vergleich zu Nordkorea 40 Mal mehr Wirtschaftskraft aufzuweisen. Während Südkorea mit fast allen Ländern der Erde wirtschaftet, Freihandelsabkommen mit den USA, mit der EU, Japan und Lateinamerika abgeschlossen hat und auch im eigenen Land unzählige große internationale Unternehmen ihre Produkte verkaufen, ist Nordkorea wirtschaftlich komplett verschlossen und beschränkt sich auf einen sehr eingeschränkten Handel mit China. Doch kein einziges Land, auch nicht Nordkorea, kann komplett autonom überleben. Es ist deshalb in hohem Maße auf Entwicklungshilfe angewiesen. In Nordkorea sterben jedes Jahr Tausende von Menschen in bitterkalten Wintern und durch Hungersnöte nach verdorbenen Ernten. Das kommunistische Regimesteckt jeden Cent in das Militär und in das Atomwaffenprogramm, anstatt Staatsgelder in soziale Programme zu investieren. Die nationale Sicherheit und das Sich-vor-dem-Kapitalismus-Schützen hat absolute Priorität. Die ständige
Kampfbereitschaft der Armee muss demonstriert werden, um die Militärausgaben begründen zu können. Gäbe es eine friedliche und konfliktfreie Beziehung mit dem Nachbarn und der internationalen Gemeinschaft könnten die Militärausgaben, das Atomprogramm und die Waffenherstellungnicht gerechtfertigt werden. Und auch die sozialistisch-stalinistische Stadtplanung der Hauptstadt Nordkoreas, Pjöngjang, bietet mit den breiten Straßen und großen Plätze genug Raum für Aufmärsche und Militärparaden. Dieser Platz ist nötig, da Nordkorea, verglichen mit der Bevölkerungszahl von 25 Millionen Einwohnern, das größte Militär weltweit hat. 25 % der Bevölkerung leisten aktiv oder als Reserve ihren Dienst im Militär. Der Nutzen fürdas Wohlergehen der Bevölkerung steht dabei allerdings im Hintergrund. Also keine Gefahr von Nordkorea? Eigentlich sollten die militärischen Provokationen zurückgehen. Nach seiner Wahl zum neuen Staatsführerversprach Kim Jong Un Veränderungen im eigenen Land. Jedoch ist die Lage auf der koreanischen Halbinsel seit dem dritten Atomtest in Nordkorea im Februar extrem angespannt. Nach weiteren Sanktionenen, mit denen die internationale Gemeinschaft auf Nordkoreas Atomprogramm reagierte, antwortete Nordkorea entsprechend. So hat das Land den Waffenstillstandsvertrag von 1953 aufgekündigt und ging sogar bis zum Aufruf des Kriegszustandes mit Südkorea. Darüber hinaus wurden alle Kommunikationskanäle mit Südkorea gekappt und auch der gemeinsame Wirtschaftskomplex „Kaesong“ im Süden Nordkoreas zur südkoreanischen Grenze geschlossen. „Soweit ging es noch nie!“, meinte einer meiner koreanischen Professoren. Also doch Gefahr von Nordkorea? „Was könnten wir schon tun? Sollen wir panisch Konservendosen einkaufen und uns in Bunker setzen?“, meinte einer meiner koreanischen Kommilitonen sarkastisch. Was ich aus meinen eigenen Gesprächen mit Professoren und Studenten sagen kann: In Südkorea glaubt niemand an Krieg. Nicht einmal um den 15. April herum, den 101. Geburtstag des früheren Staatschefs und Republikgründers Kim Il Sung, an dem vermutet wurde, dass Raketen abgefeuert werden würden, waren die Südkoreaner ernsthaft besorgt.
Auf dem Uni-Campus Und so sitze ich hier im Sonnenschein mit strahlend blauem Himmel auf dem Universitäts-Campus unter blühenden Bäumen und schreibe diesen Artikel. Allerdings muss ich zugeben, dass mir nicht immer so idyllisch zumute ist, besonders in den Momenten, in denen meine Familie und Freunde besorgte Nachrichten schreiben oder anrufen und mich fragen, wann ich nach Hause zurückkomme und ob ich nicht lieber gleich in den nächsten Flieger Richtung Deutschland steigen möchte. Doch da hier wirklich jeder ruhig bleibt und das Leben in den gleichen Bahnen verläuft wie vorher, gibt es für mich keinen Grund, alle Koffer zu packen und alles stehen und liegen zu lassen.
Meine eigenen Vorkehrungen, die ich getroffen habe, sind jedoch folgende: Meinen Pass und meine Kreditkarten habe ich immer bei mir. Auch pflege ich mit allen ausländischen Studenten hier täglichen Kontakt. Wir tauschen uns aus, was wir im Fall der Fälle tun müssen. Außerdem habe ich mich in die elektronische Notfallliste der Deutschen Botschaft in Seoul eingetragen und werde jeden dritten Tag mit einer Nachricht vom Botschafter persönlich über den aktuellen Stand der Dinge informiert. Diese Liste ist besonders wichtig, um im Ernstfall registriert, auffindbar und kontaktierbar zu sein. Aber vor allem ist diese Liste hilfreich, um die Einschätzung meiner Botschaft zu erfahren. So teilte uns der Botschafter, Rolf Mafael, am 12. April mit, dass er zahllose persönliche Gespräche mit Mitgliedern der deutschen Gemeinde in Seoul über die aktuelle Lage in Südkorea und die Sicherheitslage für Deutsche geführt habe. Gespräche mit hochrangigen Mitgliedern der südkoreanischen Regierung bestärkten ihn in seiner Einschätzung, dass zum jetzigen Zeitpunkt eine konkrete Gefährdung weiterhin nicht gesehen wird. Auch die neue Staatspräsidentin Park Geun Hye hat in ihrem Treffen mit wichtigen ausländischen Wirtschaftsvertretern, darunter einige aus Deutschland, ausdrücklich versichert, dass ein stabiles Umfeld bestehe, in dem sich Unternehmer sicher fühlen, investieren und Geschäfte betreiben könnten. Herr Mafael versicherte weiterhin, dass, sollte sich eine Änderung dieser Einschätzung ergeben, die Deutsche Botschaft alle sich in Südkorea befindenden Deutschen per E-Mail und Telefon unterrichten und mit konkreten Hinweisen zum weiteren Vorgehen leiten würde.
Ich vertraue der südkoreanischen Einschätzung, da die Menschen hier unter ähnlichen Umständen bereits mehr als 60 Jahre leben. Und ich hoffe sehr, mein Studium hier nicht kurzfristig abbrechen zu müssen, sondern dieses gemeinsam mit meinen koreanischen und ausländischen Freunden bis zum Schluss in vollen Zügen genießen zu können.

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