Erich Busse, Dresden, spricht anhand von deren Bildern über “ Religiös motivierten Widerstand von Künstlern in der Hitlerzeit“.

Erstellt: Dienstag, 24. Januar 2012 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 12. Juli 2014 Geschrieben von Martin Schmidt

Kunst und Künstler im Widerstand

Erich Busse 2011 beim Kunstverein Hoyerswerda Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, 
Bilder, Skulpturen, Zeichnungen von Ernst Barlach, Käthe Kollwitz, Otto Dix, John Heartfield und anderen Künstlern jener Zeit beschäftigen am Mittwoch, dem 1. Februar 2012, um 19 Uhr den Hoyerswerdaer Kunstverein. Erich Busse, Dresden, spricht anhand von deren Bildern im Schloss Hoyerswerda über “Religiös motivierten Widerstand von Künstlern in der Hitlerzeit“. 
Ernst Barlachs „Schwebender Engel“; „Mutter und Sohn - Pieta“ von Käthe Kollwitz, das Relief „Im Schatten seiner Hände“ – auf ihrem Grabstein, Fotomontagen von John Heartfield wie „Millionen stehen hinter mir“, Otto Dix „Die sieben Todsünden“, Lithographien zum Matthäus Evangelium sollten Menschen aufrütteln, Hass , Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und Krieg zu meiden. Die Künstler wurden in der Hitlerzeit verfolgt, ihre Bilder verboten. Sie sind bis heute aktuelle, bewundernswerte Kunstwerke , die auf christlichem Glaubensgut gründen.
Erich Busse lässt die Bilder betrachten, spricht zu den Lebensläufen der Künstler und deren Gefährdung während des Nationalsozialismus. Er lädt zum Gespräch, zum Gedankenaustausch ein. Pfarrer Erich Busse folgt seinem Grundsatz: „Kultur braucht Gedankenaustausch, bietet gegenseitige Anregung, braucht Frieden, schafft Werte. Kriege und Kriegstreiber brauchen die Abgrenzung, das einfache Weltbild. Kriege zerstören seelische, materielle und imaterielle Werte.“
Seit seinem Abitur 1968 ist der Theologe in der Aktion Sühnezeichen, vor allem im Austausch mit unseren polnischen Nachbarn aktiv. Für „langjähriges und erfolgreiches Wirken für die polnisch-deutsche Versöhnung und die evangelisch-katholische Annäherung “ wurde ihm im Dezember 2011 in Warschau der „Nagroda imiena swietego Brata Alberta – Heiliger-Albert-Preis“ verliehen. Vor ihm erhielten diese Auszeichnung u.a. Lech Walesa, der Filmregisseur Krzysztof Zanussi, der Komponist Krzysztof Penderecki.
Der Vortrag wird zu einem Streifzug durch die Kunstepochen des 20. Jahrhunderts und zu deren Grundlagen und Zielen.
Ihr Martin Schmidt

und anderen Künstlern jener Zeit beschäftigen am Zugriffe: 1180