Rudolf Renner stellt den Bildzyklus „ Marienleben“ von Albrecht Dürer vor.

Erstellt: Sonntag, 27. November 2011 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 12. Juli 2014 Geschrieben von Martin Schmidt

„Marienleben“ von Albrecht Dürer bei Harfenklang

Aus dem Zyklus "Marienleben" von Albrecht Dürer Vorweihnachtlich beendet der Hoyerswerdaer Kunstverein am Donnerstag, dem 8. Dezember 2011, um 19 Uhr im Schloss Hoyerswerda die diesjährige Veranstaltungsfolge schließen: Wir laden sie herzlich ein zu Meditationen der Holzschnitte „ Marienleben“ von Albrecht Dürer von Rudolf Renner und zu Harfenmusik von Magdalena Schmutzler, beginnend mit „Maria durch ein Dornwald zog“.
Die junge Künstlerin Magdalena Schmutzler wurde in Dresden geboren, besuchte seit ihrem 13. Lebensjahr die sächsische Spezialschule für Musik „Carl-Maria-von-Weber“, studierte nach dem Abitur an der Hochschule für Musik „Carl-Maria –von-Weber“ Dresden und schloss ihr e Ausbildung an der Hochschule für Musik Freiburg ab. Seither musizierte sie am Staatstheater Meiningen, in der Staatskapelle Weimar, der Neuen Elblandphilharmonie, mit den Dresdner Kapellsolisten und als freischaffende Künstlerin. Magdalena Schmutzler zählt zu den beliebtesten Harfenistinnen Sachsens.
Ihr Programm folgt den Holzschnitten Albrecht Dürers, von denen der Kunstwissenschaftler Richard Hamann schrieb: „.Es ist die Antwort, die auch diese Zeit und Dürer an erster Stelle mit seinen vielen Madonnenbildern gegeben hat, in denen wieder das Kind in seiner ganzen Kindlichkeit, unbewußt, lebenregend, im Anfang eines natürlichen Werdens und Wachsens im Mittelpunkt aller menschlichen Sympathie steht und die stärkste Magdalena Schmutzler menschliche Teilnahme und Größe des Miterlebens in Bewegung setzt, die mütterliche Zärtlichkeit.“
Der Kunstwissenschaftler Rudolf Renner, der langjährige Leiter der Galerie im BASF Schwarzheide, dem unsere Region viele Ausstellungen der Weltkunst verdankt, wird mit Bild und Wort Albrecht Dürer (1471 -1528) und dessen Holzschnittzyklus “Marienleben“ (vom Ende 15. Jh. bis 1511 entstanden) nahe bringen.
Zu diesem Programm eigenen Zaubers sind alle Kunstfreunde herzlich willkommen.
Ihr Martin Schmidt 
(Eintritt: 6 Euro; erm.4 Euro; Schüler, Studenten,Hartz IV:1 Euro)


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