Volkmar Herold und Christian Friedrich berichten über die Reise von Fürst Pückler durch das Heilige Land

Erstellt: Freitag, 18. November 2011 Zuletzt aktualisiert: Samstag, 12. Juli 2014 Geschrieben von Martin Schmidt

Fürst Pückler im Heiligen Land, im Libanon und in der Türkei

Volkmar Herold und Christian Friedrich mit interessanten Forschungsberichten zum Leben von Hermann Fürst Pückler-Muskau Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde,
Das Leben und die Reisen von Hermann Fürst von Pückler-Muskau scheinen ein unerschöpfliches Thema zu sein, dem sich der Hoyerswerda Kunstverein seit einiger Zeit mit viel Vergnügen und guten Erkenntnissen widmet. 
Am Donnerstag, dem 1. Dezember 2011, um 19 Uhr gestalten im Schloss Hoyerswerda die Historiker der Stiftung Fürst Pückler-Museum, Schloss und Park Branitz, Volkmar Herold und Christian Friedrich, einen nächsten Abend.
Sie stellen aus Bildern, Berichten, Briefen und vor allem aus der dreibändigen Buch-Ausgabe „Die Rückkehr“ des ruhelosen Fürsten einen locker gestalteten, anregende und wissenswerten Bericht zu Fürst Pücklers Heimkehr von seiner Orientreise vor. In der Jahren 1837 bis 1839 kehrte der Reisende aus Ägypten zurück und besuchte dabei das Heilige Land, Jerusalem, Libanon und die Türkei. Ihn begleitete die äthiopische Prinzessin Machbuba, die er auf einem Sklavenmarkt als 13-jährige gekauft hatte.
Jerusalem begrüßte ihn feierlich mit Kanonensalut, die wichtigsten Leute jener Zeit luden ihn zu Gesprächen ein, er durfte aber auch die als unnahbar geltende Lady Hester Stanhope auf ihrem libanesischen Bergschloss aufsuchen. Von diesen Begegnungen, den Gesprächen liefert der Reisende ein Bild, das den Zuhörern jene Zeit, Kurioses und Nachdenkliches nahe bringt, z.B. wenn er feststellt „Christen und Muhamedaner könnten Manches vorteilhaft austauschen, sie z.B. unseren stärkenden Wein für ihren entnervenden Harem und wir ihre Ruhe und Resignation für die endlose Geschäftigkeit unseres nie befriedigten Strebens.“ Der Art geistige Überraschungen können alle Interessenten mehrfach zu erwarten, denn die Vorträge der beiden Gralshüter des fürstlichen Schriftnachlasses führen stets bis in die Gegenwart. 
Ihr Martin Schmidt  

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