Im Rahmen der "Grenzgänger-Gespräche" stellt Eleonora Hummel ihren Roman "Die Fische von Berlin" vor.

Erstellt: Montag, 04. März 2019 Zuletzt aktualisiert: Montag, 04. März 2019 Geschrieben von Martin Schmidt

Anregende Blicke in unsere Welt

Am Freitag, dem 15. März 2019, um 19 Uhr stell die russlanddeutsche Schriftstellerin Eleonora Hummel beim Hoyerswerdaer Kunstverein im Schloss Hoyerswerda ihren Roman „Die Fische von Berlin“ vor. Eleonora Hummel wurde 1970 in Kasachstan geboren, dorthin wurde ihre Familie im Krieg vertrieben. 1980 wanderten sie in den Nordkaukasus aus, zwei Jahre später in die DDR. Eleonora Hummel lebt mit ihrer Familie in Dresden und arbeitet als Fremdsprachen-Assistentin . Früh schrieb sie Prosa, veröffentlichte Aufsätze und Beiträge in Zeitschriften. „Die Fische von Berlin“, ihr erster Roman, erschien 2005. Darin erzählt sie locker, einfühlsam, nachdenklich oder heiter vom Leben dreier Generationen deutscher Zuwanderer in Russland. Ihr Großvater, ein leidenschaftlicher Angler, bildet den Mittelpunkt zahlreicher Ereignisse bei Revolution, Krieg und Vertreibung. Eleonora Hummel ist eine begnadete Erzählerin, die in zwei Sprachen aufwuchs und heute mehrere dolmetscht. Mirko Schwanitz moderiert diese vom Russanddeutschen Kultursekretariat getragene Veranstaltung. Herzliche Einladung an alle Interessierten. Martin Schmidt

 

 

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