Historienbilder erzählen die Geschichte Sachsens, PowerPoint-Vortrag von Christine Neudeck

Erstellt: Donnerstag, 13. September 2018 Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 13. September 2018 Geschrieben von Martin Schmidt

Historienbilder erzählen die Geschichte Sachsens

Napoleon 1813 vor Dresden, Napoleon schlug hier im August die überlegene Armee der Österreicher, Russen und Preußen. Am Donnerstag, dem 27. September 2018, um 19 Uhr bietet Christine Neudeck vom Hoyerswerdaer Kunstverein im Schloss Hoyerswerda einen Power- Point Vortrag „Historienbilder der Jahrhunderte alten Geschichte Sachsens“. In Bilder-Galerien, Museen, Schlössern begegnen dem Besucher immer wieder - meistens sehr große - Bilder, die Szenen der Geschichte zeigen. Christine Neudeck wird in Ihrem Vortrag aus der Vielzahl eine charakteristische Auswahl treffen, die den Zeitraum von 1225 bis 1918 umschließt , also auch mit ganz unterschiedlicher Kunst- und Geschichtsepochen vergnüglich bekannt macht. Sie wandert anhand dieser Bilder durch die Geschichte Sachsens und Europas. Allein bei dieser Auswahl zeigt sich nicht nur die unzähligen Verflechtungen, Trennungen, sondern auch Eitelkeiten und Herabsetzungen, eben Leben wie sie der Alltag kennt. Da werden Bilder aus Sammlungen in Nürnberg, Hubertusburg, Freiberg, Annaberg, Dresden, auch Berlin, Zittau und Görlitz zu sehen sein. Christine Neudeck lässt die hinter den Bilder stehende Geschichte lebendig werden und enthüllt damit deren Versuch Geschichte zu bemänteln, zu verherrlichen, zu beschönigen. Es wird ein anregender, stimmungsvoller und nachdenklicher Abend, da jede Zeit ihr eigenes Bild der Geschichte zeichnete. – auch die unsere. Der Vortrag ist erheiternd, da er Eitelkeiten zeigt, wohl auch kleine Gehässigkeiten. Eines ist gewiss, er regt an, über Geschichte und Gegenwart und deren oft sehr voneinander abweichenden Sichtweisen zu diskutieren. Zu diesem anregenden Gesprächsabend, den Christine Neudeck zu einem Hör – und Schauerlebnis komponierte, laden wir alle Freunde der Bildenden Kunst und der Geschichte herzlich ein. Martin Schmidt

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