Raul Schrott und sein Epos "Erste Erde. Epos", vorgestellt von Uwe Jordan

Erstellt: Samstag, 23. Juni 2018 Zuletzt aktualisiert: Montag, 25. Juni 2018 Geschrieben von Martin Schmidt

Erste Erde. Epos

Uwe Jordan stellt beim Hoyerswerdaer Kunstverein seit vielen Jahren Bücher der Weltliteratur vor, die nicht vergessen werden sollten. Uwe Jordan stellt Raul Schrott und sein “Erste Erde. Epos“ vor, am Donnerstag, dem 28. Juni 2018, 19:00 im Schloss Hoyerswerda.

Ein Weltwanderer findet alte Geschichten und erzählt sie mit neuen Erkenntnissen
Der österreichische Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Raul Schrott wurde 1964 in Landeck (Tirol) geboren, wuchs in Tunis und Zürich auf, besuchte das Bundesrealgymnasium in Landeck, studierte Germanistik, Anglistik, Amerikanistik an der Uni Innsbruck und an der Pariser Sorbonne und war dann an der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtkunst tätig und lehrte an den Universitäten Tübingen, TU Berlin und Bern. Seine Forschungen bezogen sich auf den Dadaismus in Österreich. Seit 1998 erscheinen seine Bücher „Tropen –Über das Erhabene“; „Weisbuch – nichts zu glauben“; „Erfindung der Poesie – Gedichte aus den ersten viertausend Jahren“.
2016 erschien sein “Erste Erde. Epos“. Ein Rezensent sagt „Raul Schrott hat das unmögliche Unterfangen gewagt, diese Geschichte der Welt vom Urknall bis zum Menschen ohne Metaphysik und Religion poetisch zu entfalten.“ Er erzählt von Homer, vom Gilgamesch-Epos und altägyptischer Literatur – und das alles verständlich und anregend. Zudem reiste der Autor: “ zur Atacamawüste in Chile, zu den Meteoriteneinschlägen in Mexiko und zu Vulkanen in Äthiopien und von Kanada mit dem Kanu in Richtung Polarkreis, reiste nach Griechenland, Island und Australien, immer getrieben von Wissensbegierde…“, um von der Entstehung des Weltalls Neues zu erfahren.
Das Buch "Erste Erde. Epos" gehört zu den Neuerscheinungen der jüngsten Jahre, die Bücherfreunde weltweit immer noch lebhaft diskutieren lässt.
Mehr als 26 000 Leser kauften das Buch. Das Gespräch findet kein Ende. Uwe Jordan wird uns Proben geben, uns staunen und viel Neues hören lassen, vor allem aber zum Gespräch miteinander einladen. Alle Literatur- und Diskussionsfreudigen sind herzlich willkommen. Martin Schmidt

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