Vernissage zur Ausstellung von Klaus Drechsler im Seenland-Klinikum Hoyerswerda

Erstellt: Donnerstag, 31. Mai 2018 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 08. Juni 2018 Geschrieben von Martin Schmidt

Sachsens Landschaften und Stillleben - Eröffnung der Ausstellung mit Malerei und Zeichnungen von Klaus Drechsler, Dresden

Montag, 11. Juni 2018, 17 Uhr Vernissage im Klinikum Hoyerswerda, Geriatrische Tagesklinik

Der Künstler Klaus Drechsler, sein Werk umfasst Zeichnungen, Malerei und Plastik. In der Galerie der geriatrischen Tagesklinik im Seenland-Klinikum Hoyerswerda wird eine Ausstellung mit Arbeiten des Dresdener Künstlers Klaus Drechsler gezeigt. Der Künstler wurde 1940 in Oberdammer, Niederschlesien geboren. Seit 1947 lebt er in der Oberlausitz, studierte nach dem Schulabschluss an der Hochschule für Bildende Künste Dresden, u.a. bei Professor Michaelis, seit 1969 ist Klaus Drechsler freiberuflich in Dresden tätig. Sein umfangreiches Werk umfasst Zeichnungen, Malerei und Plastik. Es wurde im In-und Ausland gezeigt und befindet sich in einigen der wichtigsten Sammlungen bildender Kunst in Deutschland.
Die Ausstellung wird mit einer Vernissage eröffnet. Das Blockflötentrio der Musikschule begleitet die Veranstaltung, die Leitung des Klinikums begrüßt die Gäste. Alle Freunde der schönen Künste sind herzlich willkommen. „Klaus Drechsler ist ein Graphiker und Maler, der noch stetig übt, das Erlebnis an Modell und Motiv ebenso wie die Fülle seiner inneren Gesichte zu formulieren. Skizzenhefte und selbstgeheftete Malerbücher füllen Truhen und Zeichenschrank. Diesen immensen Bildervorrat verdichtet er in oft wiederholten Anläufen zu Gemälde, Aquarell, Lithographie oder Radierung. Wie ein pflügender Landmann zieht er Furche um Furche. Sein Realitätssinn ist ihm angeboren… In Wachwitz am Stadtrand von Dresden verbrachte Klaus Drechsler seine Kinder- und Jugendjahre. Im Wachwitzgrund lebt er noch heute zwischen Fels und Waldschlucht. Mehr als diese romantische Idylle aber lockt ihn das offene Land mit von Witterung und Leben gezeichneten Gehöften und Gesichtern, die Spuren von Mühsal und Vernutzung; aber auch die Formung durch Ackern und Steinbruch, mit der rohe Natur in Menschenwelt verwandelt wurde. Der früh Entwurzelte sucht Bodenhaftung und entdeckt die Würde wie die Vergeblichkeit aller Plage um den Lebenserhalt. Natur verschlingt Menschenwerk. Mauern bröckeln, Gesichter schrumpfen im Gefält bestandener Bitternisse. Gestalten verkrümmen sich unter Lasten und Mühen…" (Dr. Diether Schmidt)

Klaus Drechsler, Stillleben in Sechs-Farben-Druck Klaus Drechsler, Aquarell "Burg Tennstedt"

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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