"Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat" - Roman von Henry David Thoreau, vorgestellt von Uwe Jordan

Erstellt: Montag, 30. April 2018 Zuletzt aktualisiert: Montag, 30. April 2018 Geschrieben von Martin Schmidt

„Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“

Henry David Thoreau (1817-1862) „Aus jedem Tag des Beste zu machen, das ist die größte Kunst“, schrieb der US-amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau, der von 1817 bis 1862 lebte und bis heute verehrt wird. Uwe Jordan wird ihn und sein Hauptwerk am Donnerstag, dem 31. Mai 2018, um 19 Uhr beim Kunstverein im Schloss Hoyerswerda vorstellen. Henry David Thoreau, der in der Stadt Concord geboren wurde und 1862 dort auch starb, studierte von 1833 - 37 an der Harvard Universität. Seinen Beruf als Lehrer übte er nur kurze Zeit aus, da er sich weigerte, körperliche Züchtigung als pädagogisches Mittel des Lehrens anzuwenden. Mit seinem Bruder betrieb er dann eine Privatschule. Nach dessen Tod zog er sich in den Wald zurück und lebte allein in der Natur, davon erzählt er in seinem Buch “Walden. Oder das Leben in den Wäldern“. H.D. Thoreau war ein eigenwilliger Denker, der nur das tat, was er als richtig erkannte. Seine Gedanken über Demokratie, gegen Eroberungs- und Sklavenpolitik trug er erstmals 1834 in der Volkshochschule Concord vor. Als Essay „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“ wurde der Text 1848 erstmals gedruckt und veröffentlicht. Obwohl er nur 44 Jahre alt wurde, fanden sich immer wieder Anhänger seines Denkens. Ihm folgten seit dem 19. Jahrhundert Friedensaktivisten des gewaltlosen Widerstands in verschiedenen Ländern der Erde, verschiedene Anarchisten und liberal gesonnene Politiker. Praktisch wirksam wurden seine Ideen durch Mahatma Gandhi in Indien, und durch Martin Luther King in den USA. Uwe Jordan wird in seiner bewährten Vortragsart Einblick in Leben und Denken von H.D Thoreau geben, der dem Grundsatz folgte: „Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg alle unsere Erwartungen übertreffen“. Zum Gedankenaustausch sind alle Literatur- und Diskutier freudigen herzlich willkommen. Martin Schmidt

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