Matinee mit Inés Burdow. Sie liest aus den Erinnerungen der Schriftstellerin Edith Anderson.

Erstellt: Dienstag, 06. März 2018 Zuletzt aktualisiert: Dienstag, 06. März 2018 Geschrieben von Martin Schmidt

Liebe im Exil 

Inés Burdow, Berlin, zu Gast
Edith Anderson im Jahr 1934 Ines Burdow, Schauspielerin Die nächste Matinee am Sonntag, 11. März 2018, um 11.15 Uhr lädt der Hoyerswerdaer Kunstverein in Schloss Hoyerswerda mit der Berliner Schauspielerin Ines Burdow. Sie gestaltete eine szenische Lesung nach den Erinnerungen „Liebe im Exil“ der US-amerikanischen Schriftstellerin Edith Anderson. Die Schriftstellerin wurde 1915 in New York geboren, folgte 1947 ihrem Mann, dem späteren Cheflektor des Aufbau-Verlages, nach Berlin und starb dort 1999. Sie wurde durch Kinder- und Jugendbücher bekannt und durch ihre Tagebücher „Der Beobachter sieht nichts“. Ihre Erinnerungen „Liebe im Exil“ erschienen 1999 in englischer und 2007 in deutscher Sprache. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb: “ Über die DDR.. ist viel gesagt und geschrieben worden, noch selten mit so viel sprühendem Witz, boshafter Ironie und abgründiger Melancholie wie von der Amerikanerin Edith Anderson.“ Die Autorin erinnert sich an Begegnungen mit der gesamten Kulturszene der frühen DDR. „Edith Anderson‘s Erinnerungen sind gleichermaßen Liebes-, Lebens- und Kulturgeschichte der Jahre von 1947 bis 1958. Kühl, lebhaft, ironisch und selbstironisch “. Prägnant, knapp, witzig gibt Ines Burdow sie wieder. Ines Burdow verzaubert durch ihre Alt-Stimme als Sprecherin im Kulturradio von ARD und ZDF, als Schauspielerin am Berliner Ensemble, an der Volksbühne, in Filmen, bei der Uraufführung der Oper “Linkerhand“ in Hoyerswerda und Görlitz und immer wieder bei literarischen Matineen im Kunstverein, wie jüngst mit Karin Düwel und Nicole Janze in „Eifersucht“ von Esther Vilar. Alle Literatur- und Theaterfreunde sind zu diesem anregenden, inhaltreichen Sonntagvormittag herzlich willkommen. Martin Schmidt

 

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