Erich Busse über 1000 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft

Erstellt: Freitag, 02. Februar 2018 Zuletzt aktualisiert: Montag, 05. Februar 2018 Geschrieben von Martin Schmidt

1000 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft

Erich Busse 2016 beim Hoyerswerdaer Kunstverein Am Donnerstag, dem 15. Februar 2018, um 17 Uhr spricht Erich Busse, Dresden, im Schloss Hoyerswerda zu dem Thema „1000 Jahre deutsch-polnische Nachbarschaft“.
Der Referent ist gewiss den Reisenden nach Wittenberg zu den Lutherstätten 2017 noch gut in Erinnerung.
„Seit über 1000 Jahren ist Polen der östliche Nachbar Deutschlands.“ Diese Tatsache wird seit einigen Jahren in Museen, Galerien und mit wissenschaftlichen Fachtagungen begleitet. „Tür an Tür – Polen - Deutschland 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ nannte der Gropiusbau in Berlin seine repräsentative Ausstellung, die von beiden Nachbar-Staaten beschickt wurde. Ein Teil des europäischen Mittelalters gehört dazu, die Schlacht bei Tannenberg mit Rittern des Deutschen Ordens , der unterlag. Vergessen sei nicht der Bildhauer und Schnitzer Veit Stoß, der den Hochaltar für den Krakauer Dom und den „Englischen Gruß“ in der Lorenzkirche in Nürnberg schuf. „Vor allem die Verbrechen der Nazizeit führten zu einer tiefen Belastung dieses Verhältnisses,“ sagt Erich Busse „Aber die Geschichte der Nachbarschaft war überwiegend positiv und sie hat sich vor allem auch durch das Wirken von Christen in den letzten Jahrzehnten erheblich verbessert“. Er engagiert sich seit langem für ein gutes Miteinander . Dafür wurde er in Polen und Deutschland geehrt. Diese Friedensmission allein kann die Zukunft beider Nachbarn sichern. Erich Busse wird uns positiv wirksame Projekte vorstellen und sich dem Gespräch widmen. Zur Begegnung mit einer der ehrenamtlich Mittler des polnisch-deutschen Verhältnisses sind alle herzlich willkommen. Martin Schmidt

Zugriffe: 363