Grenzgänger-Gespräch mit der Robert Bosch Stiftung: Der Schriftsteller Nicol Lubic liest aus seinem Roman "Meeresstille"

Erstellt: Freitag, 03. November 2017 Zuletzt aktualisiert: Freitag, 03. November 2017 Geschrieben von Martin Schmidt

Nicol Ljubic „Meeresstille“

Einladung zum Grenzgänger-Gespräch mit der Robert Bosch Stiftung

Nicol Lubic, Foto von Heike Bogenberger Am Freitag, dem 17. November 2017, um 19 Uhr stellt der Schriftsteller Nicol Lubic im Schloss Hoyerswerda seinen Roman „Meeresstille“ vor. Der Hoyerswerdaer Kunstverein und die Robert Bosch Stiftung laden herzlich zu diesem Gespräch ein. Der Berliner Rundfunk-Journalist Mirko Schwanitz moderiert den Dialog. Nicol Lubic wurde 1971 in Zagreb, Kroatien, als Sohn einer deutschen Mutter und eines kroatischen Vaters geboren, wuchs in Schweden, Griechenland, Russland und Deutschland auf und besuchte dort die Deutschen Schulen, siedelte nach Bremen um und studierte anschließend Politikwissenschaften. Anschließend wurde er an der Henri-Nannen-Schule für journalistische Tätigkeit ausgebildet. Seither arbeitet er als freier Journalist. Sein erster Roman „Mathildas Himmel“ erschien im Jahr 2002, weitere sieben folgten. Der Roman „Meeresstille“ erschien 2010, der Autor erhielt für dieses Buch mehrere Preise, darunter den Adalbert-von-Chamisso-Förderpreis der Robert Bosch Stiftung. Darin wird das Begegnen zweier junger Menschen aus dem einstigen Jugoslawien geschildert, die sich mit dem geschichtlichen Erbe ihrer Heimat jüngster Zeit auseinander setzen, um ein eigenes Leben beginnen zu können. Der Roman ist spannend geschrieben, mit viel Einfühlungsvermögen weckt er Nachdenken aller Generationen über ihr zukünftiges Miteinander in Europa. Das Gespräch mit dem Autor schenkt neue Einblicke und Hoffnung. Alle Reise- und Geschichtsfreudigen sind zu diesem Gespräch herzlich willkommen. Mit freundlichen Grüßen Martin Schmidt

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