52. Musikfesttage Hoyerswerda - Musik und Malerei - mit Uwe Jordan

Erstellt: Sonntag, 09. April 2017 Zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 13. April 2017 Geschrieben von Martin Schmidt

Freude an Kunst und Musik

Günter Peters, An der Jenschwitz Während der Hoyerswerdaer Musikfesttage wird am Dienstag, dem 25. April 2017, um 19.30 Uhr im Forumsaal der Lausitzhalle dem Miteinander von Musik und Malerei auf eigene Weise Gehör geschenkt. Musikalisch gestalten Maxim Shagaev ( Bajan) und Andrej Ur mit der Teufelsgeige den Abend. Uwe Jordan erinnert an den Hoyerswerdaer Künstler Günter Peters - Maler, Museumsdirektor und Schöpfer des Tiergarten/Zoo Hoyerswerda - der gemeinsam mit dem Bildhauer Jürgen von Woyski die Internationalen Bildhauer-Symposien in Hoyerswerda initiierte. Aus der umfangreichen Sammlung der bildnerischen Arbeiten von Günter Peters stellt er eine Auswahl vor, die sowohl dessen Werdegang als Künstler als auch dessen Liebe zu seiner Heimatstadt und zur Landschaft der Lausitz gerecht wird. Der Bogen spannt sich von Farbstudien zur Selbstfindung, über Selbstbildnisse bis zu Tierstudien im Zoo. Partien an der Schwarzen Elster laden zum Verweilen ein, ebenso Blicke in die Altstadt, zur Johanneskirche oder zum einstigen Wohnhaus des Künstlers in der Goethestraße. Uwe Jordan wird vom Leben des Mannes erzählen, der 1909 in Hoyerswerda geboren wurde, 1918/29 in Dresden studierte, zwei Jahre als Modezeichner arbeitete, ehe er 1937 in Breslau freischaffend tätig wurde. 1940 musste er in den Krieg ziehen und kam 1947 wieder nach Hause.
Seit 1952 leitete Günter Peters das Museum und ab 1959 den Tierpark, beides bis 1975. Bis zu seinem Tod 1987 engagierte er sich bei der Organisation der Bildhauer-Symposien.
Günter Peters, Groß-Neida Im Andenken an ihn wird seit 1999 die Günter Peters–Ehrennadel für ehrenamtliche Tätigkeit verliehen. Das Musizieren und die Bilder regen an, an jene Menschen zu denken, die das Bild der Stadt mit prägten. Mögen Begegnungen mit den Künsten Freude am Gestalten des städtischen Miteinanders wecken. Martin Schmidt

 

 

 

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